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Weihnachtsbäckerei: Gefährliche Löwenzähne

Hier kommt das nächste Rezept für die Weihnachtsbäckerei! Ein sehr simples, aber gutes Rezept und es kommt von Herzen. Es sind Löwenzähne.

Das Rezept stammt von meiner Oma (†2013). Ich backe es mit ihrer Form.

Und ich schwöre… gefühlt steht sie auch jedes Mal hinter mir, während in den Teig in die Form verteile ♥

Diese Plätzchen sind für mich Kindheit pur und etwas ganz Besonderes.

Löwenzähne werden nicht alle kennen. So nennen wir sie. Bei anderen heißen sie aber auch Wolfszähne. Oder ganz anders, schreibt mir gerne einen Kommentar, wenn ihr noch einen anderen Namen dafür habt! Würde mich wirklich interessieren, wenn es noch andere Namen oder auch andere Versionen dieses Gebäcks gibt.

Man benötigt dafür ein ganz besonderes, gezacktes Backblech, das bei uns entsprechend „Löwenzahnblech“ heißt. Ich verlinke hier mal eine günstige und eine teure Version (Amazonlink!), beide sind okay. Man sollte ein solches Blech aber auch in Haushaltswaren-Fachgeschäften bekommen. Im üblichen Einzelhandel könnte es allerdings schwer werden.

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Man gibt den Teig mit zwei Teelöffeln in die Vertiefungen der Form. Beim Backen verläuft er dann und es bilden sich die typischen Löwenzähne.

Gefährlich sind die Löwenzähne vor allem für das Hüftgold. Denn die sind nicht gerade gesund und allzu leicht nebenbei weggeknuspert. Aber sie lohnen sich. Auch zu anderen Zeiten als Weihnachten. Denn sie sind ideales Gebäck zu Kaffee oder Tee. Es mutet ein bisschen wie englisches Teegebäck an.

Wem die Kekse zu trocken oder eintönig sind, kann sie auch ein bisschen variieren und ein Ende noch in Zuckerguss oder Zartbitterschokolade tunken. Aber sie schmecken auch ganz „nackig“ sehr gut.

Löwenzähne

Löwenzähne

Ergibt: 60 Stück
Vorbereitungszeit: 20 minutes
Kochzeit: 20 minutes
Gesamtzeit: 40 minutes

Ein trockenes Gebäck, welches man nicht nur zu Weihnachten backen kann und das man auch gut kleinen Kindern in die Hand geben kann

Zutaten

  • 180g weiche Butter
  • 300g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 4 Eier (Gr. L)
  • 330g Mehl

Anleitung / Zubereitung

  1. Den Backofen auf 160 °C Umluft (oder 175 °C Ober-Unterhitze) aufheizen.
  2. Die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Dann die Eier nacheinander hinzugeben und unterrühren, bis eine cremige Masse entsteht. Mehl sieben und Esslöffelweise unterrühren. Der entstandene Teig sollte sehr zäh sein und nicht vom Löffel fließen.
  3. Das Löwenzahnblech mit Backspray einfetten. Mit zwei Teelöffeln den Teig in der Form verteilen. Eine Portion = gehäufter Teelöffel voll. Immer zwei Portionen pro Rille.
  4. 15 bis 20 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Danach die Kekse auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und in einer Keksdose aufbewahren.

Notizen

Der Teig reicht für ca. 3 Bleche / 60 Löwenzähne.

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Ein Kommentar

  • Sonja Barth

    Bei meiner Oma (München) hießen die Elefantenzähne.
    Ich habe schon ewig nach dem Rezept gesucht, aber für Elefantenzähne nichts gefunden
    und jetzt bin ich durch Zufall auf die Löwen- oder Wolfszähne gestoßen.
    Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob meine Oma nicht nur die Eigelb genommen hat, weil man ja fürs Weihnachtsgebäck immer mal zuviel Eigelb oder Eiweiß übrig hatte. Und dann war das eine leckere Verwertung von Eigelb.

    Liebe Grüße
    Sonja Barth

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